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Der Leuchtturm auf HiddenseeUrlaub auf Rügen - Hiddensee an einem Tag

 

Ende Oktober, wir haben Urlaub auf Rügen. Der Wetterbericht hat Sonne versprochen. Wir glauben ihm, denn der Mann vom Wetterdienst arbeitet auf der Nachbarinsel, auf Hiddensee. Und genau da wollen wir hin.

Wir starten morgens 8 Uhr in Sellin, denn wir wollen von Schaprode mit der Fähre direkt nach Vitte. Das sind 45 min mit dem Auto quer durch Rügen von Ost nach West und noch mal eine knappe ¾ Std. Fährfahrt. In einem ganz engen Schiffskanal schlängelt sich der Bootsverkehr von einer Insel zur anderen. Links Hiddensee, rechts die zerfranste Küste West-Rügens. Man kann kaum unterscheiden, was Festland oder was vor gelagertes Inselchen ist. Schwärme von Gänsen genießen die Ruhe im Flachwasser, auch einige Kormorane sind zu sehen, die ganz knapp übers Wasser gleiten.

Langsam steigt die Sonne über die Wolkenschicht im Osten. Mit einer scharfen Linkskurve führen die Begrenzungsboien die Fähre direkt auf Vitte zu.Der Hafen Vitte Im warmen Morgenlicht erstrahlen die weißen Häuser am Hafen und selbst der Leuchtturm auf dem Dornbusch ist übers tiefblaue Meer weithin sichtbar.

Vitte sieht noch recht verschlafen aus, es ist ja auch Nachsaison. Doch mit der Fähre kommt Leben in den Ort. Direkt am Hafen kann man sich Fahrräder ausleihen, doch wir wollen wandern. Von Vitte geht’s auf einem befestigten Deichweg nach Kloster.

 

Pferde auf Hiddensee

 

 

Links Wiesen mit Pferden und Reet gedeckte Häuser. Rechts hinter herbstlich gefärbtem Schilf viel Wasser und Blick auf Rügens Küste. Hinter uns ein recht stürmischer Ostwind, der uns vorwärts schiebt. Vor uns eine bezaubernde Landschaft unter blauem Himmel.

 

 

Der Hafen von Kloster

 

In Kloster kommt gerade eine supermoderne Fähre an, die Direktverbindung Schaprode - Kloster oder die Linie von Stralsund. Wir haben uns schon 4 km durchgelüftet, doch es soll noch besser kommen.

Erstmal geht es jetzt stetig bergan Richtung Leuchtturm. Der Dornbusch erhebt sich im Norden der Insel Hiddensee als hügelige Landschaft, geschaffen von einem skandinavischen Gletscher.

 

Blick über HiddenseeVon hier hat man einen herrlichen Blick über die lang gestreckte Insel. Hiddensee in Form eines Seepferdchens erschließt sich so allerdings nicht. Da müsste man wohl fliegen.

Weiter geht es Richtung Norden von einer Hügelkette zur nächsten. Hier findet man das andere „Gold der Ostsee“ - Sanddornbüsche mit ihren leuchtend gelben Beeren.

Radfahrer werden nun aufgefordert, ihr Gefährt abzustellen. Auf sandigen Wanderwegen treten wir aus dem Wald heraus und sehen ihn direkt vor uns – den Leuchtturm von Hiddensee. Strahlend weiß mit rotem Dach vor blauem Himmel.

Über Holzstufen gelangen wir zum Eingang. Bis 16 Uhr und Windstärke unter 6 kann man über eine Wendeltreppe die Aussichtsplattform ersteigen. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Bei guter Sicht sind Stralsund, Kap Arkona oder sogar die Steilküste der dänischen Insel Moon zu sehen.

Unser Weg führt uns danach entlang der Steilküste im Westen Hiddensees wieder zurück nach Vitte. Durch bunten Herbstwald windet sich der Pfad und kommt immer wieder dicht an die Steilküste. So haben wir oft einen weiten Blick über das offene Meer.

Strand bei Kloster

 

 

Bei Kloster kommt man direkt an den Strand. Hier, ohne Wind aber mit viel Sonne, kann man es auch um diese Jahreszeit gut aushalten. Kinder spielen im Sand, jemand liest sein Buch, ein anderer genießt (die Fotokamera in der Hand) den schönen Ausblick, viele spazieren einfach entlang der kilometerlangen Küste.

Ein Boot am Strand von Kolster/ Hiddensee

 

Für uns geht in Vitte unsere Rundtour von ca. 12 km zu Ende. Aber wir kommen bestimmt bald wieder, um die 18 km lange Insel mit dem Fahrrad zu erkunden.

Jetzt wird die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre aber knapp. Am Hafen kaufen wir schnell noch Fischbrötchen, die auf der Fähre mit Blick auf Vitte, Meer, Leuchtturm, Möwen und blauem Himmel natürlich einmalig gut schmecken.